Eishockeyreisen.com

Reisebericht 2004

Freitag 5.März 04

Heute war es nun endlich so weit! Morgens um 8.00 Uhr war Abfahrt in Ludwigshafen um an den Frankfurter Flughafen zu kommen. Am United Schalter trafen wir Lene und Klaus die auch mit in die USA flogen. Nachdem wir das Einchecken hinter uns gebracht haben sind wir noch schnell in den Terminal 2 gegangen um etwas zu Essen! Dann hieß es auch schon sich von Benedikt und Silke zu verabschieden, denn wir mußten ja noch auf unseren United Flug UA 917 nach Washington D.C. Auf dem Flug ist es mir sogar gelungen 3 Stunden zu schlafen was für mich wirklich sehr außergewöhnlich ist. Denn ich bin dafür bekannt auf jedem Flug aufzupassen, das der Pilot auch die richtige Route nimmt hahaha. In Washington D.C. sind wir dann fast pünktlich gelandet. Das Wetter war hervorragend,- 23° Celsius. Aber bei der Einreise gab es ein paar kleinere Probleme mit einem übergenauen Zöllner. Auf dem kleinen weißen Einreiseformular wurde von einem Mitreisenden eine Frage überlesen. Nachdem diese Probleme nun auch gelöst waren konnten wir unsere Koffer holen. In ein Taxi zum Red Roof Inn einsteigen. Im Hotel schließlich angekommen packten Uwe, Sebastian und ich noch schnell die Koffer aus. Wir hatten uns für 18 Uhr zum Essen verabredet, beim Essen machte Uwe auch sofort Bekanntschaft mit dem Alkoholgesetz in den USA so mußte der 44 jährige Uwe seinen Pass vorzeigen da ihm die Bedienung nicht glaubte das er bereits über 21 Jahre ist und damit Alkohol trinken darf. Danach gingen wir dann alle auf unsere Zimmer und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

Samstag 6.März 04

Heute stand der Tag allen Reisenden zur Freien Verfügung! Uwe ging z.B. ins Smithsonian Museum, Lene, Klaus, Werner und ich gingen los um für die morgen anstehende Citytour das Gebiet schon mal abzugehen. Wir fanden zum Glück auch den Weg den wir am nächsten Tag gehen wollten. Am Abend stand dann das erste Eishockey Spiel zwischen den Caps und Flyers an. Daher wollte ich auf dem Rückweg zum Hotel noch schnell die Eintrittskarten mitnehmen. Am Schalter erfuhr ich “KEINE KARTEN” da! Ich stand mit der Abbuchung meiner Kreditkarte vor der Kassenhäuschen und war der Verzweiflung schon nahe. Der Kartenbeauftragte beruhigte mich jedoch damit das ich die Karten über die Caps besorgt habe und deshalb dann an den anderen Schalter direkt um die Ecke mußte. Dort angekommen erfuhr ich dann das die Karten da sind. Nun konnte es also beginnen unser ersten Spiel! Wir gingen in unseren Block 419 und dabei merkte Lene das die Stadion in den USA viel steiler gebaut sind als in Deutschland! Aber das beste sollte erst noch kommen, da ich Lightning Fan bin war ich in diesem Spiel ganz klar für die Caps! Nun zu meiner Überraschung war der Block 419 jedoch der Gäste Block und ich war sehr erstaunt wieviel Flyers Fans im Stadion waren! Und ständig Lets go Flyers brüllten. Das Spiel selbst ist sehr schnell erzählt die Flyers unterschätzten die Caps so das Washington in den ersten 40 Minuten gelang einen 2:0 Vorsprung herauszuschießen. Im letzten Drittel hielt dann Kölzig bis eine Minute vor Schluß den Kasten sauber erst jetzt konnten die Flyers verkürzen, jedoch reichte es dann nicht mehr zum Ausgleich. So gingen wir zurück zum Hotel welches genau auf der anderen Strassenseite vom MCI - Center lag.

Vinnie mit Spezialübung! Unten Sydor ...

Vinnie mit Spezialübung! Unten Sydor …

Sonntag 7.März 04

Heute stand der Stadtrundgang auf dem Programm. Wir trafen uns um 10.00 Uhr morgens vor dem Hotel. Erster Punkt auf unserer Liste war der 5 Blocks entfernten Lafayette Park, Weises House, Jefferson - Lincoln - und das Washington Memorial. Auf dem Weg zum Lincoln Memorial sind wir noch schnell am Korea und Vietnam Denkmal vorbeigegangen. Am Vietnam Denkmal sind die Namen von allen gefallenen Soldaten an einer großen Wand verewigt. Diese Wand hat eine Länge von mindestens 30 Metern. Wenn man davor steht dann faßt man das in dem Augenblick nicht wieviel Menschen das sind. So gegen 15 Uhr sind wir dann wieder im Hotel angekommen, ich nutzte den frühen Zeitpunkt noch dazu mir das Spiel der Stars gegen die Sharks im Fernseh anzuschauen. Danach ging es noch einmal ums Hotel herum und dann war der Tag auch für mich beendet.

Montag 8.März 04

Heute war der Tag zur freien Verfügung. Uwe ging ins Air & Space Museum, ich ging ins Geschichtsmuseum der USA. Wenn man bedenkt das die Museen in Washington fast alle freien Eintritt haben ist man schon mehr als verwundert über die Vielfalt und die Auswahl die man dort zur Verfügung hat. Das Geschichtsmuseum war auf jedenfall sehr beeindruckend wie man versuchte die Geschichte der USA nachzustellen. Am Abend ging es schließlich zum zweiten Spiel der Caps gegen die Senators. Dadurch das die Senators mit Bondra (gerade von Washington nach Ottawa gewechselt) nutzten das viele Fans um ihren Star nochmals Live zu sehen. Bemerkenswert war auch das Bondra über das ganze Spiel mehr angefeuert wurde als dies die Caps wurden. Das Spiel nahm dann auch den erwarteten Verlauf. Ottawa unterschätzte die Caps nicht und so gingen die Sens sehr schnell mit 2:0 in Führung. Zwar konnten die Caps im Mitteldrittel nochmals den Anschlusstreffer erzielen, aber schon im direkten Gegenzug fiel das 3:1. Damit war auch das zweite Drittel schon erledigt. Gleich zu Beginn des dritten Drittels erzielten die Senators das 4:1 und begnügten sich nun damit diesen Vorsprung zu Verteidigen. Als dann kurz vor Schluß noch P. Bondra extra aufs Eis geschickt wurde stand das Stadion in Washington Kopf. So wurde P. Bondra noch sehr gut verabschiedet.

Spielszene Caps - Sens

Spielszene Caps - Sens

Dienstag 9.März 04

Auch heute konnte nochmals jeder machen was er wollte. Da sich Lene erholen wollte, gingen Klaus und ich zum Air & Space Museum. Ich fand das Air & Space Museum wirklich hervorragend, zumal in mich schon immer für die Luft und Raumfahrt interessiere, dabei verlor ich dann zu Klaus den Kontakt und so gingen wir dann getrennte Wege. An diesem Abend war auch noch ein NBA Spiel zwischen Washington und Denver, auf dieses Spiel sind noch Uwe und Sebastian gegangen Washington verlor jedoch mit 117:87 gegen die überlegenen Spieler aus Denver. Aber Uwe und Sebastian berichteten am nächsten Tag dennoch begeistert vom Spiel.

Mittwoch 10.März 04

Der letzte komplette Tag in Washington. Heute sind wir dann noch zum Pentagon und nach Arlington gefahren. Da beides sehr weit draußen ist nutzten wir die U - Bahn welche direkt am MCI - Center abfuhr. Die einfache Fahrt kostete 1.20 US$ welches für unsere Verhältnisse eher billig ist. Beim Pentagon merkt man inzwischen nichts mehr von den Folgen des 11.September 2001! Über die Brücke nach Arlington. Dort angekommen sind wir noch zum Denkmal für die gefallenen Frauen im Krieg in diesem Gebäude ist nun auch das Denkmal für die Opfer vom 11.September 2001! Besonders bewegend fand ich die Bilder welche von Kindern gemacht wurden deren Vater oder Mutter an diesem Tage aus dem Leben gerissen wurden. Die vorletzte Station war noch das Kennedy Grab und zum Grab des unbekannten Soldaten. Man merkt dort dann erst wieviel Menschen in den bisherigen Kriegen ums leben kamen.
Am Abend stand unser letztes Spiel in Washington auf dem Programm. Die Caps gegen die Sabres, da bei Buffalo Hecht spielte und Lene und ich aus Ludwigshafen (direkt neben Mannheim) kommen freuten wir uns besonders darauf Jochen Hecht zu sehen. Dieser hatte auch heute seinen großen Tag! Er machte 2 Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Die Sabres gewannen die Partie auch in dieser Höhe 6:0 völlig verdient, da die Caps nie ein Mittel fanden die Sabres aufzuhalten.

Sabres beim Warmlaufen- Satan

Sabres beim Warmlaufen- hier Satan

Donnerstag 11.März 04

Heute nun war Kofferpacken angesagt. Denn um 18.20 Uhr ging unser Flieger nach Tampa (Florida). Da wir um 12.00 Uhr das Zimmer räumen mußten machten das einige von uns schon früher und gaben einfach den Koffer unten an der Rezeption ab. Abfahrt zum Airport war um 15.00 Uhr. Nachdem das Auschecken erledigt war ging es nochmals durch Washington. Uwe ging nochmals in Technik Museum. Werner, Sebastian durchstreiften so nochmals Washington. Lene, Klaus und ich gingen zum Schluß noch in den Skulpturen Garten dort schauten wir den Kindern beim Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn zu, um dann rechtzeitig wieder im Hotel zu sein. Zwei Taxis waren um 15.00 Uhr für unseren Transport zum Flughafen Washington Dullas bestellt. Dort hieß es auch gleich Einchecken, und auf das Abflugsgate. In Tampa angekommen holte ich unseren 8-sitzigen Minivan ab. Oh dieser Papierkrieg! Die Bürokratie wurde von den Amerikanern erfunden und Alamo ist die Zentrale. Dieser sollte uns dann auch die 1 Woche in Florida überall hinbringen wo hin wir wollten. Wir fuhren ins Hotel St. Pete Beach Travelodge. Da ich mich jedoch etwas verfahren habe sind wir anstelle von 22.00 Uhr erst um 23.30 Uhr im Hotel in St. Pete angekommen. Da wir nun alle etwas erschöpft waren gingen wir auch alle auf unsere Zimmer. Uwe auch beim öffnen der Tür war das Erstaunen groß. Es lag schon jemand in seinem Bettchen. Es war weder Schneewitchen noch eines der sieben Zwerge sondern nur ein Fehler des Rezeptionisten, der die falsche Zimmernummer angegeben hatte.

Freitag 12.März 04

Nach dem Frühstück war die Stadt St. Petersburgh und die Bucht von Tampa auf dem Besichtigungsprogramm. Es ging über die Toll Bridge bis nach Sarasota einem hübschen kleinen Ort an der Golfküste. Weiter nach Tampa und abschließend zum Pier auf St. Pete. Auf dem Pier haben wir uns dann die Bounty (ein Orginalnachbau des “Filmschiffes Meuterei auf der Bounty”). Am Pier besichtigten wir noch ein wenig die Pelikane. Als wir dann wieder mit dem Glasaufzug vom obersten Stock des Piers runter fahren wollten machte Sebastian gleich Kontakt mit dem Glasaufzug in dem er Frontal damit zusammen stieß. Dabei sagte Uwe das dies noch nicht einmal der bisherige Höhepunkt von seien Mißgeschicken war. Nachdem nun 14.30 Uhr war ging es wieder zurück zum Hotel, da um 17.00 Uhr Abfahrt zum St. Pete Times Forum war. Als es dann schließlich um 17 Uhr los ging machten wir zuerst Bekanntschaft mit dem Freitags abend Berufsverkehr in Tampa, so brauchten wir für die Strecke welche wir später dann als in 30 Minuten schafften knapp zwei Stunden! Ich mußte noch schnell die Karten besorgen dies klappte hier zum Glück auf Anhieb da ich mir diesmal merkte das ich nach dem Alphabet schauen mußte welcher Buchstaben über dem Kassenhäuschen stand. Nachdem wir unsere Karten für die drei nächsten Spiele hatten mußten wir jetzt nur noch in unsere Lounge kommen! Die Block war 229 bis wir diesen gefunden hatten dauerte es jedoch ein bißchen denn man kommt in Tampa im dritten Stock ins Stadion und wir mußten in den vierten Stock was wir jedoch am Anfang nicht genau wußten. Schließlich durchstreiften wir noch das nur für VIP Gäste reservierte Restaurant um auf unseren Platz zu kommen. Aber wir haben es immerhin noch geschafft in unseren Block zu kommen. Pünktlich 15 Minuten vor Spielbeginn waren wir dort. Somit konnte das erste Spiel in Tampa steigen. Der Lightning gegen die Rangers. Die Rangers fanden am Anfang kein Mittel gegen den Angriffswirbel vom Lightning und konnten sich reihenweise bei Dunham bedanken das es nach dem ersten Drittel nur 1:0 für Tampa stand. Im Mitteldrittel erhöhte der Lightning dann in den nächsten 10 Minuten weiter das Tempo und ging dabei verdient durch zwei weitere Treffer mit 3:0 in Führung. Ehe man unverständlicher Weise wieder einige Gänge zurückschaltete und die Rangers im zweiten Drittel noch auf 3:2 verkürzen ließ. Im letzten Drittel machte der Lightning dann wieder ernst und konnte noch zwei weitere Treffer nachlegen. Am Ende war es erneut der überragende Dunham der die Rangers vor einer noch höheren Niederlage bewahrte. Nach dem Spiel ging es wieder zurück zum Hotel. Uwe und Sebastian gingen noch an die Strandbar um den Abend ausklingen zu lassen.

Bully Lightning - Rangers

Bully Lightning - Rangers

Samstag 13.März 04

Am zweiten Tag in Florida wollten wir zum Busch Garden. Daher sind Uwe, Sebastian, Werner und ich um 9.30 Uhr losgefahren. Nach ca. 45 Minuten sind wir dann am Busch Garden angekommen, als wir dort jedoch die Schlangen an der Kasse gesehen haben befürchteten wir das schlimmste. Aber wir waren noch guten Mutes und haben uns deshalb mal angestellt. Nachdem wir jedoch schon 40 Minuten in der Schlange gestanden haben und gerade mal zwei Meter nach vorne gekommen sind und uns wenigstens noch 15 Meter bis zur Kasse gefehlt haben, haben wir uns entschieden doch wieder zu gehen, deshalb sind wir dann zum Florida Aquarium gefahren. Das Florida Aquarium war jedoch nur eine Notlösung, aber wir dachten uns lieber dorthin als überhaupt nichts gemacht zu haben. Wir wollten dann allerdings wieder um 15 Uhr im Hotel zurück sein da Uwe und Sebastian dann noch etwas im Pool Schwimmen wollten bevor wir um 17.00 Uhr zum zweiten Spiel in Tampa gefahren sind. Nachdem wir dann ca. 30 Minuten gefahren sind waren wir am St. Pete Times Forum wo vor jedem Spiel immer eine kleine Party steigt. Diese war wirklich sehr gut gemacht und hat uns allen gefallen und uns auf das Spiel bereits in Stimmung gebracht. So gingen wir vergnügt zum Spiel Lightning gegen Hurricans. Nach 5 Minuten ging der Lightning mit 1:0 in Führung, jedoch viel im direkten Gegenzug bereits der Ausgleich. Es gelang den Hurricans ständig den Lightning im Spielaufbau zu stören und direkt ihren Konter zu fahren. Dabei trafen die Hurricans fast nach belieben nun das Tor, so das es am Ende 1:5 für die Hurricans ausging.

Lightning - Hurricans

Lightning - Hurricans

Sonntag 14. März 04

Dieser Tag stand zur freien Verfügung. Die meisten von unserer Gruppe nutzten den herrlichen Tag dazu sich am Strand die Zeit zu vertreiben. Ich dagegen wollte mir in Sarasota das Mote Aquarium anschauen, ein Ort an dem die kranken Manates wieder gesund gepflegt werden. Es ist wirklich sehr bemerkenswert wie man versucht die kranken Tiere welche fast alle durch Schiffsschrauben verletzt wurden wieder gesund zu bekommen. Zum Abschluß des Tages wollte ich dann noch einen Kurztripp zum Pier machen, was ich jedoch bei der Masse die dort bereits war schnell wieder verworfen hatte. Daher ging es dann noch an die Strandbar welche aber auch ihren Dienst tat.

Montag 15.März 04

Eigentlich waren die Everglades geplant, aber es regnete den ganzen Tag. Also hieß es mal wieder Umplanen. Was macht man an einem Regentag? Klar man geht Shoppen in die nächste Shopping Mall. Uwe fand dabei ein paar super Schuhe und das zu einem wahnsinns Preis die Schuhe waren von 70 US$ auf 30 US$ runtergesetzt. Da man nicht den ganzen Tag nur in einem Shopping Center verbringen kann sind wir anschließend noch ins MOSI gefahren. Dort in dem IMAX Kino mußte ich meinem langen gestrigen Tag Tribut zollen denn ich bin eingeschlafen (Uwe und Sebastian haben mich noch nicht einmal geweckt), aber kurz bevor der Film fertig war, ich schon wieder wach. Am interessantesten war wohl Uwe seine Erfahrung mit den Simulator, der kleine Trip hat Ihm jedoch nicht geschadet. Am Abend ging es dann wieder zurück zum Hotel und danach an die Strandbar, und ich hätte wirklich meinem Gefühl im MOSI trauen sollen das mir sagte “Heute nicht so lange aufbleiben” Denn an der Strandbar war ich wieder kurz weg. Nachdem mir das jedoch passiert war und Uwe und Sebastian ihren Spaß daran hatten sagte ich jedoch Gute Nacht.

Dienstag 16. März 04

Der Vormittag war auch heute verregnet also ging es nochmals zum Einkaufen, die Schnäppchen die man dabei machen kann sind schon was Wert. Als dann am Mittag das Wetter wieder besser wurde ging es dann nochmals eine Runde in den Pool und an den Strand denn um 16.30 Uhr war ja Abfahrt zu unserem letzten Spiel auf der Reise. Lightning gegen Islanders. Es war ein völlig offenes Spiel welches der Lightning dann unglücklich mit 1:3 verloren hatte.

Bulin mit einem Save

Bulin mit einem Save

Mittwoch 17. März 04

Ein strahlend schöner Tag. Heute wurde die Everglades Tour nachgeholt. Wir fuhren Uwe, Sebastian und ich schon um 8.30 Uhr los da es eine sehr lange Strecke (480 Meilen insgesamt) werden sollte. Auf dem Weg dorthin haben wir dann am Pier bei der Sunshine Skyway angehalten um die Pelikane zu bewundern welche dort auf ihren täglichen Fisch warten den sie von den Fischern bekommen. Danach ging es weiter in Richtung Everglades an einer Tankstelle auf der Strecke machte Uwe dann Kontakt mit einigen Rollen Toilettenpapier welche der Mann so einräumte das es auf der anderen Seite wieder herunter genau auf Uwe fiel. “Die Aufmachung der Bildzeitung wäre wohl gewesen. Deutscher Tourist ist in Amerika von amerikanischem Toilettenpapier erschlagen worden.” Nachdem jedoch auch der Kampf gegen das Toilettenpapier von Uwe gewonnen wurde ging es schließlich doch noch weiter in Richtung Everglades. Am Miccosukke Dorf angekommen ging es gleich los mit dem Erkunden. Zuerst schauten wir uns das Dorf mit dem Museum etwas genauer an, danach machten Uwe und Sebastian noch eine kleine Tour mit dem Propellerboot. Diese Boote sind so laut das man sich besser ständig die Ohren zugehoben hätte, denn wenn man das nicht machte dann hatte man an diesem Abend ständig das Dröhnen des Propellers im Ohr wie Uwe zu berichten wußte. Aber so ging auch diese Tag zu Ende und wir kamen sogar fast pünktlich (geplant war so gegen 18 Uhr die Ankunft an unserem Hotel) so gegen 20.45 Uhr im Hotel an.

Donnerstag 18. März 04

Der letzte Tag war nun das große Kofferpacken angesagt. Da wir jedoch schon um 12 Uhr die Zimmer verlassen müssen und wir erst um 14.30 Uhr an den Flughafen fahren sind einige von uns noch zum letzten Mittagessen verabredet. Dieses diente nun dazu sich über alles mögliche was auf der Tour passiert ist zu unterhalten. Für mich als Mitorganisator war es sehr wohltuend nach all dem Streß und der Mühe bei der Vorbereitung das alle Teilnehmer doch zufrieden mit der Tour und Ihren Erlebnissen waren. Und so verging die Zeit bis 14.30 Uhr wie im Fluge, ehe wir zum Flughafen fuhren. Dort wurde vereinbart das Lene, Klaus, Sebastian und Werner gleich Einchecken und Uwe und ich das Auto noch wegbringen. Dies machten wir auch, als Uwe und ich dann wieder am United Schalter eingetroffen waren, waren die anderen schon lange durch also gingen wir auch Einchecken und dann zu unserem Gate, dort angekommen bemerkten wir jedoch das noch keiner der anderen da war. Es dauert auch noch etwas denn Lene, Klaus und die anderen nutzten noch die Gelegenheit und noch schnell ein paar Andenken zu kaufen. So nachdem sich auch dieses kleine Problemchen gelöst hatte ging es schließlich zum Flieger und wieder zurück nach Deutschland.

Fazit:

Ich möchte dies hier nutzen um mich bei allen die bei der Reise beteiligt waren (Marco Talenti von Reisebüro Reste Tour in Mannheim welcher alles für uns organisierte) sowie Mike und Marvel für die Arbeit mit der Internetseite. Selbstverständlich auch bei den Mitreisenden zu bedanken. Es war für mich eine wirklich hervorragende Reise und ich werde solche Touren auch in Zukunft anbieten, denn für mich ist die Entscheidung gefallen USA und Kanada und speziell die NHL sind immer eine Reise wert.

P. S. Wer dann noch die weiteren 350 Bilder sehen möchte die wir auf unserer Reise gemacht haben, den möchten wir einfach bitten uns eine E - Mail zu schreiben an welche Adresse wir die CD schicken sollen.